The Killer in the
Backseat
 | 2019


Wodurch prägen Figuren des Aberglaubens, der Märchen und Mythenwelt in einer von sich selbst als aufgeklärt bezeichneten, hoch digitalisierten, Welt immer noch den Alltag?

Das Projekt "The Killer in the Backseat – Urbane Legenden als moderne Folklore. Horror im Kontext ästhetischer Erfahrungen" ist Franziska Sieberts künstlerische Abschlussarbeit an der Kunsthochschule Kassel im Studienschwerpunkt Redaktionelles Gestalten.


Das Projekt „The Killer in the Backseat – Urbane Legenden als moderne Folklore. Horror im Kontext ästhetischer Erfahrungen“ beschäftigt sich mit der Art und Verbreitung von Urbanen Legenden innerhalb der digitalisierten Welt. Sie stellen in Form von Memes, Kettenbriefen, Hoaxes, als Verschwörungstheorien, in Fan Communities, Foren und den sozialen Medien eine Art Kult der Popkultur dar. Die entstandenen Publikationen, die sich jeweils mit einer modernen Urbanen Legende beschäftigen, greifen dabei illustrativ einen atmosphärischen Moment auf, in dem etwas Furchteinflößendes, Unerklärliches passiert und ein Gefühl von Unwohlsein erzeugt. Daneben geht eine Auswahl von Text- und Bildfunden auf das jeweilige narrative Universum ein. Die ausgewählten Geschichten sind weit mehr als eine kurze Erzählung in ihrer gängigen folkloristischen Charakteristik, da sie sich in ihrer Vielfältigkeit und konfusen Betrachtungen der Internetkultur etablieren, verändern und exponentiell verbreiten.


#1 Mothman, #2 Slenderman und #3 Momo, 18 × 15,6 cm, 76 Seiten.

The Killer in the Backseat – Urbane Legenden als moderne Folklore. Horror im Kontext ästhetischer Erfahrungen, 26 × 20 cm, 82 Seiten.

Examen
2019

12. Dezember – 15. Dezember 2019, documenta Halle, Kassel



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